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F: Ich habe seid einiger Zeit
Probleme mit meinen Neonfischen (Schwarm von etwa 45 Stück). Seid etwa 2
Monaten sind diese mit Parasiten befallen. Diese weißen, wurmartigen
Plagegeister sind etwa 1-3 mm lang und befinden sich am ganzen Körper
unter der Haut der Fische. Zum Teil wedeln sie auch wie Bindfäden aus dem
Fisch heraus. Seltsam an diesem Befall ist, das die Parasiten sich nur die
Neons in meinem Gesellschaftsaquarium ausgesucht haben. Alle anderen
Fische sind ohne Befall. Dies mag vielleicht daran liegen, daß ich noch
einen Schwarm Regenbogenfische habe, die dominanterweise den freien
Schwimmraum in dem dicht bepflanzten 375l-Becken nutzen und so die Neons
öfters in den Hintergrund drängen, wo sie dann dicht beieinander stehen.
Meine Vermutung ist, daß sich der Parasit dadurch nur auf die Neons
überträgt. Komischerweise scheint der Parasit den Fischen kaum etwas
auszumachen, da diese ein normales Verhalten zeigen und bis jetzt auch
keiner eingegangen ist. Zur Bekämpfung habe ich bisher folgende Mittel
eingesetzt (leider ohne Erfolg): 1) sera mycropur 2) eSHa 2000 3) RABOMED
(weil ich dachte, dies sei vielleicht eine verwandte Krankheit von
Ichthyophthirius) Ich habe zuerst Lernaea vermutet. Jedoch haben meine
Plagegeister in der Kopfregion keine ankerförmige Ansätze und da ich diese
Tierchen ja schon eine Weile im Aquariumn habe, konnte ich feststellen,
daß sich bei ihnen keine Eipakete bilden, wie sie ja bei geschlechtsreifen
Lernaea vorkommen sollen.
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F: Habe heute bei meinen Neonfischen
lauter kleine weiße Pünktchen entdeckt. Laut Buch müsste es sich um die
Pünktchenkrankheit handeln. Unser Fischhändler hatte mir den Wirkstoff
Malachit-grün-Oxalat von der Firma RABOMED. Die Dosierung soll drei
Tropfen auf 10Liter betragen. Hat von euch vielleicht jemand Erfahrungen
mit dieser Krrankheit gesammelt und selber Erfahrungen was die Heilchancen
angeht, gesammelt ??
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nach obenSonstige ErkrankungenF: Wir haben heute an unserem Schwerträgerfweibchen an der Rückenflosse einige merkwürdige "Fransen" entdeckt. Wie es aussieht, ist es aber nicht die Flosse, die zerfranst ist, sondern irgendetwas anderes, was da hängt. Es ist vielleicht 5 mm lang. Was kann das sein? A: Klingt nach Karpfen- oder Fischläusen (Argulus japonicus, A. foliaceus). Hatte ich vor einiger Zeit auch mal und nach den Erfahrungen dieser Newsgroup dann die Dinger lediglich abgesammelt und auf die chemische Keule verzichtet. Vermehrt haben sie sich in den Becken wie vorausgesagt nicht und nach zwei Wochen habe ich keine mehr entdeckt.F: Von einigen meiner Fische habe ich gestern seltsame Krebschen von 2 mm Größe abgesammelt. Die mikroskopische Untersuchung ergab Argulus foliaceus, also Karpfen- oder Fischlaus. Die Fische (Heterandria formosa, Poecilia reticulata) wirkten nicht sehr beeinträchtigt, aufgefallen war mir ein Scheuern an Steinen und natürlich der gut sichtbare, auf dem Fisch sitzende Ektoparasit. So was hatte ich noch nie im Becken, was nun? Muß ich mit einer Epidemie rechnen? Gibt es andere Verfahren als absammeln? A: Eigentlich sollten Deine Fischläuse im Aquarium nicht weiter vermehren. Allerdings können diese lästigen Viecher Krankheiten übertragen. Quelle ist meist Lebendfutter. Behandeln kann man den Parasiten mit Mastoten 100 mg / 100 Liter für 3 Tage. F: Meine Buntbarsche (evtl. nur einzelne Arten) haben auf der stirn einen weissen punkt (ca. 0,5mm-2mm, evtl. auch auf der Seitenlinie). Der weitere Verlauf der Krankheit ist, dass der weisse Punkt - man kann sagen - aufplatzt. Wenn man sich den Fisch mit einer Lupe anschaut, sieht es aus, als kaeme etwas Weisses aus der Wunde. nach einigen Tagen ist dann die Wunde ausgeheilt, hat jedoch einen Krater in der Haut hinterlassen. Doch nach einiger Zeit geht das Ganze von vorne los, verschlimmert sich meist und endet mit dem Tod des Fisches. Was ist das und wie wird es bekämpft? A: Lochkrankeit ist offenbar ein sehr komplexes Phänomen, daß letztlich durch Naehrstoffmangel ausgelöst wird. Dieser kann u.a. durch den Befall mit Darmflagelaten entstehen (dann hilft evtl. hexa-ex von Frickhinger), muss aber nicht. Dann helfen auch keine Medikamente! Neben Vitaminmangel scheint auch Mineralstoffmangel häufig zu sein. Bei mir hat jedenfalls die Zugabe von Seesalz (ein Eßlöffel pro 100L Wasser) geholfen, Medikamente dagegen nicht dauerhaft. Mir ist kein Fisch eingegangen und die Krankheit ist restlos verschwunden! Das entscheidende ist weniger das Salz, als die ebenfalls enthaltenen Spurenelemente! Für Fische weicher, saurer Gewässer würde ich deshalb versuchen Spurenelemente ohne Härtebildner zu besorgen (die ja im Seesalz auch enthalten sind). Etwas Geduld mitbringen, es dauert ggf. ein paar Wochen, bis die Fische ihren Mineralstoffhaushalt wieder ausgeglichen haben. Es scheint typisch zu sein das von mehrern Fischarten in einem Becken (auch Buntbarschen) nur einzelne oder gar eine Lochkrankheit zeigt. Offenbar ist die Faehigkeit zur Aufnahme oder der Bedarf an Mineralstoffen unterschiedlich. Lochkrankheit ist von vielen Cichliden bekannt, soll aber auch bei Labyrinthfischen vorkommen. F: Mein Pseudotropheus elegantus chewere-Weibchen hat an einem Auge so eine Art Blase .Das Auge erkennt man fast nicht mehr. Kann mir jemand weiterhelfen um was für eine Krankeit es sich hier handelt und wie mann sie behandeln kann? A: Wahrscheinlich Sauerstoffuebersaettigung im Wasser, sofort rausfangen und in anderes Becken setzen hilft meist. Ist nicht so schlimm wenn man allerdings zu lange wartet kann se ersticken...JA - am Sauerstoff. Hervorgerufen kann das ganze zum Beispiel durch zuviel Sonne im Wasser, die dann abrubt geendet wurde, oder so. Wenn die Blase weg ist, einfach zuruecksetzten. PS: Mein Cyprichromis Weibchen hatte datt auch, die Blase war erst klein, dann groesser, dann habbich se einfach ins naechste leere Becken gesetzt, und nach einem Tach war die Blase wech. Nach noch einem Tag kam se zurueck ins alte Becken und alles war weider gut. Problem Tropheus: Nun ja - es kann natuerlich passieren, dass die Gruppe das Tier nicht wieder aufnimmt. Evtl. die ganze Gruppe mit umsetzen oder - hmm - einen grossen grossen Teilwasserwechsel (1/2 - nur bei gut eingefahrenem Filter!). Das Frischwasser gut entlueften, also mit einer Brause ins Becken lassen, oder in einen Eimer und von dort ins Becken. PPS: Ich (S. Pflume) gebe das hier mit Vorbehalt wider, weil es im konkreten Fall geholfen hat. Wenn das nicht hilft, kann die Blase evtl. auch durch eine bakterielle Erkrankung entstanden sein. A: Seit einiger Zeit beginnt bei meinem Thomas Prachtbarsch (Anomalochromis thomasi) die linke Kieme aus dem Körper zu wachsen. Das Ganze sieht aus als hätte der Fisch ein Geschwür in den Kiemen. Das Phänomen ist nur auf einer Seite zu beobachten. Der Fisch frißt wie gewohnt und auch die Atmung ist normal. Was kann das sein? Wasserwerte sind auch OK.A: Krebs bei Fischen ist (relativ) selten, kommt aber vor. Das scheint ein solcher Fall zu sein. F: Mein Purpurprachtbarschweibchen ist eingegangen. Symptome: Fisch atmete SEHR heftig, zeigte aber sonst keine typischen Zeichen wie scheuern oder Angst. Fisch starb binnen 24h und ohne grosse Dramatik: legte sich in eine Ecke und war tot. Keine Parasiten, messbare Wasserwert ok. Was fehlte dem Tier? A: Möglicherweise Vergiftung durch Faulgase (Schwefelwasserstoff) aus dem Bodengrund. Möglicherweise hat sich das betroffene Tier besonders viel in einer Kokosnuss aufgehalten und war deshalb vor allen anderen betroffen. Probe: mit den Fingern tief (!) im Bodengrund wuehlen. Zeigt der Bodengrund ausgedehnte schwarze Stellen aus denen groessere Mengen stark faulig stinkender Blasen aufsteigen? Kann durch große Mengen Mulm oder zu große Mengen an "Langzeitdünger" entstehen. Kur: komplett neu einrichten. Bodengrund wegwerfen oder sehr gut waschen. Pflanzen (so noch ohne verfaulte Wurzeln) koennen bleiben. Filter NICHT reinigen oder gar das Filtermaterial auswechseln. 1/3 des originalen Wassers uebertragen. Praevention: Bodenheizung (teuer), groberen Bodengrund verwenden bzw. Zusätze für das Pflanzen-Wachstum nur sparsam einsetzen, gelegentliche intensive Bodenreinigung (Mulmglocke), gelegentlich umgraben oder Turmdeckelschnecken. F: Heute frueh habe ich bemerkt, dass einer unserer Neons nur noch mit offenem Mund/Maul umherschwimmt und dadurch relativ wenig Futter aufnehmen kann. Hat jemand schon Erfahrungen mit solchen Problemen gemacht? Gibt sich das von selber wieder oder kann ich ihm irgendwie helfen? (Alle anderen >scheinen sich normal zu benehmen.) A: habe schon mal das gleiche Phaenomen erlebt, allerdings bei einem meiner Trauermantelsalmler. Der ist dann spaeter auch eingegangen (verhungert?!). Ich vermute, es handelt sich m.E. dabei um eine Erkrankung im Inneren des Mauls in Form eines Tumors oder aehnlicher Verwachsungen. Da keine Anzeichen von z.B. Pilzbefall vorlagen, habe ich auch nichts dagegen unternehmen koennen :-( und es einfach als "natuerlichen Schwund" hingenommen. (Gerd von der Loo) nach oben
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